3. Newsletter 2021

Lieber Unterstützer und Mitglieder der Hundehilfe Russland,

wir wollen Euch hier mal wieder auf den neuesten Stand unserer vielen Projekte bringen:

Deutschland

Die letzten Transporte

Am 16.4. und 23.4. kamen wieder glückliche Fellnasen in ihren neuen Familien in Deutschland an. Willkommen Zuhause, ihr Süßen!

Kazan 

Poolparty

In unserem Tierheim in Kazan ist die Sommersaison eröffnet. Das bedeutet für die Hunde im Tierheim viel Spaß, denn es gibt einen brandneuen Pool. Die Hunde genießen die kühle Erfrischung in vollen Zügen.

Welpenschwemme

Außerhalb des Tierheims bedeutet die Sommersaison jedoch immer viel Elend, denn es ist Jungtierzeit. Ständig werden (oft mutterlose) Welpen gefunden. Viele von ihnen sind sehr krank, verletzt oder durch Mangelernährung in einem sehr schlechten Zustand. Das Tierheim platzt wieder aus allen Nähten. Aktuell werden im Tierheim Welpenvolieren gebaut, um die Vielzahl an Jungtieren aufnehmen zu können.

Aika

Einer dieser neuen Notfälle im Tierheim war Welpe Aika. 

Sie wurde von einem Auto angefahren. Die Diagnose: eine Fraktur des 2. Halswirbels. Ihr wurden eine Langzeitbehandlung und Reha verschrieben. Anfangs konnte sie gar nicht laufen, später mit viel Training hoppelig mit viel Hinfallen, aber unermüdlich. Sie hat bereits ein tolles Zuhause gefunden!

Notfälle aus Pestretsi

Des Weiteren erreichte die Tierschützerinnen ein Notruf aus dem nahegelegenen Ort Pestretsi, wo eine private Tierschützerin vor dem Aus steht und ihre 29 Tiere nirgendwo unterbringen kann. Unser Tierheim wird die neun Hunde aufnehmen. Die 20 dort lebenden Katzen sind in einem sehr schlechten Gesundheitszustand. Sie haben Katzenschnupfen und voller Parasiten. Bevor sie auf Pflegestellen untergebracht werden können, müssen gesund gepflegt werden. 

Hier ein Video zur Situation vor Ort:

Notfall Ayda 

Notfall Ayda, die wir im letzten Newsletter vorgestellt haben, geht es nach sehr langer intensiver Pflege körperlich wieder ganz gut. Sie ist inzwischen ins Tierheim gezogen. Die anderen Hunde bereiten ihr jedoch noch großen Stress.

Update zu unserem mobilen Kastrationszentrum

Vor kurzem hatten wir ein neues Projekt begonnen und einen Spendenaufruf gestartet für unseren jahrelang gehegten Traum – ein mobiles Kastrationszentrum auf Rädern, mit dem wir flexibel durch Russland reisen und Kastrationsprogramme durchführen können. Dank einer großzügigen Spende der Uli Stein-Stiftung, über unser Betterplace-Projekt und durch zahlreiche private Spenden konnten wir genug Geld für die Einrichtung des OP-Mobiliars sammeln. Also haben wir Spendenziel Nr. 1 erreicht, juhuuu! ☺🎉🎉🎉🎉🎉

Schritt 2 ist die Anschaffung eines Bauwagens, der zum OP-Zimmer umgebaut wird und Schritt 3 ist die Anschaffung eines Autos, denn der Bauwagen muss ja auch irgendwie von A nach B kommen. Bis wir Schritt 2 und 3 machen können, ist es noch ein langer Weg, deshalb haben wir uns nach Schritt 1 für einen kleinen Trippel-Ausfallschritt entschieden und einer privaten Tierschützerin in Wolgograd, die ein kleines Tierheim leitet, ein Kastrationszimmer eingerichtet. Natürlich nur leihweise. Eine Win-Win-Situation, wie wir finden. Wir konnten alle OP-Möbel und -Materialien anschaffen und anstatt sie einstauben zu lassen, bis wir den Bauwagen und das Auto kaufen können, werden sie bereits sinnvoll genutzt. Sobald wir Bauwagen und Auto haben, ziehen die Sachen um.

Hier ein Video der Neuanschaffungen:

Neues Kastrationsprojekt in der Nähe von Wolgograd

Mitte Februar dieses Jahres begann eine Zusammenarbeit zwischen unserem Verein „Hundehilfe-Russland e. V.“  und einer kleinen gemeinnützigen Stiftung „ZOV“,  gegründet von Olga Marinina und bestehend aus zwei Personen – ihr selbst und ihrem Sohn.

 Aber jetzt alles der Reihe nach. Die Freiwilligen eines Tierheims für Straßenhunde aus Astrachan schickten einen Brief an unseren Verein und baten um Hilfe. Aber die Freiwilligen baten nicht um Hilfe für sich selbst, sondern um Hilfe für eine Frau, namens Olga, aus einem Dorf namens Gorodishche in der Region Wolgograd. In Wolgograd ist die Situation mit streunenden Hunden wie in vielen russischen Städten einfach katastrophal. Und Olga fing an, Hunde in Schwierigkeiten zu retten, sie zu behandeln und Spenden von Menschen mit Hilfe ihres eigenen Instagram-Accounts zu sammeln. Alle geretteten Hunde kommen auf ihr persönliches Grundstück. Als die Anzahl der Hunde im “Tierheim” zunahm, stellte sich die Frage nach der Fütterung der Hunde. Alle hatten ständig Hunger. Ihre eigenen Mittel wurden bald knapp. Und alle Spenden, die Olga für die kranken Tiere sammeln konnte, gingen für die Begleichung der Tierarzt-Rechnungen drauf. Dann traf Olga eine Vereinbarung mit Schulen und begann, die Reste von den Schulmahlzeiten abzuholen. Dazu musste sie jeden Abend in allen Schulen herumfahren und schwere Eimer mit Essensresten einsammeln. Das war harte Arbeit, aber die Hunde haben endlich etwas zu essen bekommen. Das Problem kam mit Pandemie, weil die Schulen geschlossen blieben. Natürlich gab es deshalb keine Reste vom Schulessen… Die Freiwilligen aus Astrachan, die an uns den Brief geschrieben hatten, baten, das Tierheim mit Hundefutter zu versorgen. Natürlich war es uns unmöglich, die 100 Hunde des Tierheims völlig ohne Futter zu lassen. Es gab unter den Hunden einige, die medizinisch behandelt wurden. Sie brauchten zusätzlich eine verbesserte und hochwertige Ernährung. Wir haben Futter für Olgas Hunde gekauft und gleichzeitig einige Operationen bezahlt. Und dann wurde die Idee eines Kastrationsprojekts geboren. Auf dem Grundstück befinden sich etwa 100 Hunde sowohl männliche als auch weibliche. Dies führte zu zusätzlichen Schwierigkeiten oder konnte sogar zum Auftreten unerwünschter Welpen führen. Olga nahm die Idee des Kastrationsprojekts mit großer Begeisterung an. Da es in Wolgograd und der Region viele Straßentiere gibt, ist ihre Sterilisation einfach eine Notwendigkeit. Nachdem die Hunde im Tierheim kastriert worden sind, ist geplant, streunende Hunde zu fangen. Nach der Kastration und der postoperativen Phase werden sie wieder freigelassen.

Olga räumte für dieses Vorhaben in ihrem Haus sofort ein kleines Zimmer aus, um ein Kastrationszimmer einzurichten. Dies war eine große Erleichterung, da dadurch sofort der Zeit- und Finanzaufwand für den Transport der Hunde zur Tierklinik weggefallen ist. Gesagt, getan. Ein Projekt für das zukünftige Kastrationszimmer wurde entwickelt, ein Kostenvoranschlag wurde erstellt und die notwendigen Materialien wurden gekauft. Das Problem trat bei dem Kauf  der Käfige auf, in denen die Tiere in der postoperativen Phase gehalten werden sollten. Da viele Hunde halbwild und körperlich stark waren, waren die Käfige, die in den Zoohandlungen angeboten wurden, eigentlich ungeeignet. Und Olga beschloss, die Käfige selbst zu entwerfen, und dann fand sie einen Meister, der ihre Käfige nach Maß herstellte. Sie sind perfekt gelungen: stark und bequem. Olga nannte sie „vandalensicher“. Die Türen wurden an zwei benachbarten Seiten angebracht, so dass man nicht jedes Mal überlegen musste, wie diese Käfige im Raum angeordnet werden sollen. Und die Stangen und Schlösser der Käfige waren stark genug, um die körperlich starken Hunde für die Zeit zu halten, die sie brauchten. Sie bestellte auch spezielle Lampen für die Beleuchtung, ein Desinfektionssystem für das medizinisches Zimmer, große Handelswaagen und die notwendigen Möbel für die Lagerung von Präparaten und notwendigen Utensilien. Und natürlich den Operationstisch. Der teuerste Kauf, aber es hat sich gelohnt. Ein moderner und sehr komfortabler Operationstisch ist der Stolz des Kastrationszimmers. Der Vorbereitungsprozess dauerte drei Wochen und die ersten Kastrationen begannen Mitte März.

Zunächst war die Kastration von 100 Hunden geplant. Da der Raum, in dem die Käfige installiert wurden, klein ist, konnten jeweils nur 10 Hunde sterilisiert werden. Dann dauerte es 5-7 Tage, bis die Hunde sich erholt hatten und die Käfige für die nächsten Patienten frei waren. Aller Anfang ist schwer. Innerhalb eines Monats nach Beginn der Kastration wurden mehr als 120 Hunde operiert. Das heißt, alle Hunde, die im Tierheim sind und einige, die bereits außerhalb des Tierheims gefangen wurden. Das Problem beim Fangen von Hunden bestand darin, dass sie ihre Verstecke zu einem anderen Zeitpunkt  verlassen, als die Arbeitszeit der Hundefangdienste der Stadt war. Daher wurde beschlossen, Olgas Sohn zur Ausbildung zum Hundefänger zu schicken. Sobald er die erforderlichen Qualifikationen erhalten hat, kann das Kastrationsprojekt völlig autonom und unabhängig von den städtischen Diensten existieren.

Nach Schätzungen von Natalia Gracheva ist das Kastrationsprojekt derzeit recht erfolgreich. Und die Zusammenarbeit wird fortgesetzt.

Vielen Dank für Eure Hilfe und Unterstützung, egal in welcher Form. Bei Fragen zu einem der Projekte, könnt ihr uns natürlich jederzeit schreiben.

Herzliche Grüße

Euer Team der Hundehilfe Russland

Spendenkonto:

Hundehilfe-Russland

IBAN: DE11 3904 0013 0123 5423 00

BIC: COBADEFFXXX

PS: Wenn Sie in Zukunft keinen Newsletter mehr erhalten möchten, bitte eine kurze Mitteilung an info@hundehilfe-russland.de

Unser Verein arbeitet rein ehrenamtlich und ist beim Registergericht Aachen unter Vereinsregister 4723 eingetragen. Wir besitzen die Erlaubnis nach §11 nach dem Tierschutzgesetz (TierSchG) und sind als gemeinnützige Organisation anerkannt.

News: Kastrationsprojekt in Wolgograd

Neues Kastrationsprojekt in der Nähe von Wolgograd ✂️

Mitte Februar dieses Jahres begann eine Zusammenarbeit zwischen unserem Verein „Hundehilfe-Russland e. V.“  und einer kleinen gemeinnützigen Stiftung „ZOV“,  gegründet von Olga Marinina und bestehend aus zwei Personen – ihr selbst und ihrem Sohn.

 Aber jetzt alles der Reihe nach. Die Freiwilligen eines Tierheims für Straßenhunde aus Astrachan schickten einen Brief an unseren Verein und baten um Hilfe. Aber die Freiwilligen baten nicht um Hilfe für sich selbst, sondern um Hilfe für eine Frau, namens Olga, aus einem Dorf namens Gorodishche in der Region Wolgograd.

In Wolgograd ist die Situation mit streunenden Hunden wie in vielen russischen Städten einfach katastrophal. Und Olga fing an, Hunde in Schwierigkeiten zu retten, sie zu behandeln und Spenden von Menschen mit Hilfe ihres eigenen Instagram-Accounts zu sammeln. Alle geretteten Hunde kommen auf ihr persönliches Grundstück.

Als die Anzahl der Hunde im “Tierheim” zunahm, stellte sich die Frage nach der Fütterung der Hunde. Alle hatten ständig Hunger. Ihre eigenen Mittel wurden bald knapp. Und alle Spenden, die Olga für die kranken Tiere sammeln konnte, gingen für die Begleichung der Tierarzt-Rechnungen drauf. Dann traf Olga eine Vereinbarung mit Schulen und begann, die Reste von den Schulmahlzeiten abzuholen. Dazu musste sie jeden Abend in allen Schulen herumfahren und schwere Eimer mit Essensresten einsammeln. Das war harte Arbeit, aber die Hunde haben endlich etwas zu essen bekommen..

Das Problem kam mit Pandemie, weil die Schulen geschlossen blieben. Natürlich gab es deshalb keine Reste vom Schulessen…

Die Freiwilligen aus Astrachan, die an uns den Brief geschrieben hatten, baten, das Tierheim mit Hundefutter zu versorgen.

Natürlich war es uns unmöglich, die 100 Hunde des Tierheims völlig ohne Futter zu lassen. Es gab unter den Hunden einige, die medizinisch behandelt wurden. Sie brauchten zusätzlich eine verbesserte und hochwertige Ernährung.

Wir haben Futter für Olgas Hunde gekauft und gleichzeitig einige Operationen bezahlt. Und dann wurde die Idee eines Kastrationsprojekts geboren. Auf dem Grundstück befinden sich etwa 100 Hunde sowohl männliche als auch weibliche. Dies führte zu zusätzlichen Schwierigkeiten oder konnte sogar zum Auftreten unerwünschter Welpen führen.

Olga nahm die Idee des Kastrationsprojekts mit großer Begeisterung an. Da es in Wolgograd und der Region viele Straßentiere gibt, ist ihre Sterilisation einfach eine Notwendigkeit. Nachdem die Hunde im Tierheim kastriert worden sind, ist geplant, streunende Hunde zu fangen. Nach der Kastration und der postoperativen Phase werden sie wieder freigelassen.

Olga räumte für dieses Vorhaben in ihrem Haus sofort ein kleines Zimmer aus, um ein Kastrationszimmer einzurichten. Dies war eine große Erleichterung, da dadurch sofort der Zeit- und Finanzaufwand für den Transport der Hunde zur Tierklinik weggefallen ist.

Gesagt, getan. Ein Projekt für das zukünftige Kastrationszimmer wurde entwickelt, ein Kostenvoranschlag wurde erstellt und die notwendigen Materialien wurden gekauft. Das Problem trat bei dem Kauf  der Käfige auf, in denen die Tiere in der postoperativen Phase gehalten werden sollten. Da viele Hunde halbwild und körperlich stark waren, waren die Käfige, die in den Zoohandlungen angeboten wurden, eigentlich ungeeignet. Und Olga beschloss, die Käfige selbst zu entwerfen, und dann fand sie einen Meister, der ihre Käfige nach Maß herstellte. Sie sind perfekt gelungen: stark und bequem. Olga nannte sie „vandalensicher“. Die Türen wurden an zwei benachbarten Seiten angebracht, so dass man nicht jedes Mal überlegen musste, wie diese Käfige im Raum angeordnet werden sollen. Und die Stangen und Schlösser der Käfige waren stark genug, um die körperlich starken Hunde für die Zeit zu halten, die sie brauchten.

Sie bestellte auch spezielle Lampen für die Beleuchtung, ein Desinfektionssystem für das medizinisches Zimmer, große Handelswaagen und die notwendigen Möbel für die Lagerung von Präparaten und notwendigen Utensilien. Und natürlich den Operationstisch. Der teuerste Kauf, aber es hat sich gelohnt. Ein moderner und sehr komfortabler Operationstisch ist der Stolz des Kastrationszimmers.

Der Vorbereitungsprozess dauerte drei Wochen und die ersten Kastrationen begannen Mitte März.

Zunächst war die Kastration von 100 Hunden geplant. Da der Raum, in dem die Käfige installiert wurden, klein ist, konnten jeweils nur 10 Hunde sterilisiert werden. Dann dauerte es 5-7 Tage, bis die Hunde sich erholt hatten und die Käfige für die nächsten Patienten frei waren.

Aller Anfang ist schwer. Innerhalb eines Monats nach Beginn der Kastration wurden mehr als 120 Hunde operiert. Das heißt, alle Hunde, die im Tierheim sind und einige, die bereits außerhalb des Tierheims gefangen wurden.

Das Problem beim Fangen von Hunden bestand darin, dass sie ihre Verstecke zu einem anderen Zeitpunkt  verlassen, als die Arbeitszeit der Hundefangdienste der Stadt war. Daher wurde beschlossen, Olgas Sohn zur Ausbildung zum Hundefänger zu schicken. Sobald er die erforderlichen Qualifikationen erhalten hat, kann das Kastrationsprojekt völlig autonom und unabhängig von den städtischen Diensten existieren.

Nach Schätzungen von Natalia Gracheva ist das Kastrationsprojekt derzeit recht erfolgreich. Und die Zusammenarbeit wird fortgesetzt.

News: Update zum mobilen Kastrationszentrum

Update zu unserem mobilen Kastrationszentrum 💉

Vor kurzem hatten wir ein neues Projekt begonnen und einen Spendenaufruf gestartet für unseren jahrelang gehegten Traum – ein mobiles Kastrationszentrum auf Rädern, mit dem wir flexibel durch Russland reisen und Kastrationsprogramme durchführen können. Dank einer großzügigen Spende der Uli Stein-Stiftung, über unser Betterplace-Projekt und durch zahlreiche private Spenden konnten wir genug Geld für die Einrichtung des OP-Mobiliars sammeln. Also haben wir Spendenziel Nr. 1 erreicht, juhuuu! 

Schritt 2 ist die Anschaffung eines Bauwagens, der zum OP-Zimmer umgebaut wird und Schritt 3 ist die Anschaffung eines Autos, denn der Bauwagen muss ja auch irgendwie von A nach B kommen. Bis wir Schritt 2 und 3 machen können, ist es noch ein langer Weg, deshalb haben wir uns nach Schritt 1 für einen kleinen Trippel-Ausfallschritt entschieden und einer privaten Tierschützerin in Wolgograd, die ein kleines Tierheim leitet, ein Kastrationszimmer eingerichtet. Natürlich nur leihweise. Eine Win-Win-Situation, wie wir finden. Wir konnten alle OP-Möbel und -Materialien anschaffen und anstatt sie einstauben zu lassen, bis wir den Bauwagen und das Auto kaufen können, werden sie bereits sinnvoll genutzt. Sobald wir Bauwagen und Auto haben, ziehen die Sachen um. Über das dadurch neu entstandene Kastrationsprojekt in Wolgograd werden wir in Kürze berichten. Fortsetzung folgt… 🙂

News: Notfälle aus Pestretsi

Die Tierschützerinnen erreichte ein Notruf aus dem nahegelegenen Ort Pestretsi, wo eine private Tierschützerin vor dem Aus steht und ihre 29 Tiere nirgendwo unterbringen kann. Unser Tierheim wird die neun Hunde aufnehmen. Die 20 dort lebenden Katzen sind in einem sehr schlechten Gesundheitszustand. Sie haben Katzenschnupfen und voller Parasiten. Bevor sie auf Pflegestellen untergebracht werden können, müssen gesund gepflegt werden. 

Spendenaufruf Aika und Snezhok

‼️‼️ Spendenaufruf + Paten gesucht! ‼️‼️
Ziemlich beste Freunde – Zwei Babys brauchen unsere Hilfe!
Aika und Snezhok – eine Geschichte, zwei Babys. Beide haben eine Behinderung und beide sind voller Lebensfreude.Welpe Aika wurde in Kazan von einem Auto angefahren. Die Diagnose: eine Fraktur des 2. Halswirbels. Ihr wurden eine Langzeitbehandlung und Reha verschrieben. Ob sie jemals wieder laufen wird  – nur die Zeit wird es zeigen.Was mit Snezhok (Schneeball) passiert ist, wissen wir nicht. Er wurde in der Stadt im Gebüsch gefunden. Seine Hinterbeine sind gelähmt. Ihm wurden auch Injektionen und Reha verschrieben. Beide sind partiell gelähmt und inkontinent.Die Behandlungen der Beiden in der Tierklinik sind sehr kostspielig. Außerdem müssen die beiden auf einer speziellen Pflegestelle mit intensiver medizinischer Versorgung untergebracht werden, denn leider bietet das Tierheim noch nicht die nötigen Bedingungen für sie.Essen, Medikamente, Windeln, Kosten für ihre Unterkunft – all das ist nicht billig. Die Kosten belaufen sich auf 200€ monatlich. Wir bitten Euch um Hilfe, liebe Freunde! Nur gemeinsam können wir sie auf die 4 Pfoten setzen. Sie können ein gutes Leben führen, wenn wir für ihren Lebensunterhalt aufkommen können. Wir bitten euch sehr, Aika und Snezhok in dieser Sache zu unterstützen!
Bitte spendet an:

Konto der Hundehilfe-Russland

IBAN: DE11 3904 0013 0123 5423 00

Betreff: Babys


Oder per Paypal: info@hundehilfe-russland.de


Die Mäuse würde sich auch sehr über Paten freuen, die helfen, ihre Pflegestelle zu bezahlen und uns bei der tierärztlichen Versorgung zu unterstützen. Wenn Sie Aikas oder Snezhoks Pate werden möchten, dann schreiben Sie bitte eine Email an: annemarie.meyer.hhr@t-online.de


Wir danken euch von Herzen!

Biene Newsssssssss

Kürzlich hatten wir einen Spendenaufruf für Biene gestartet, um ihre Zahnsanierung finanzieren und Bienes weiteren medizinischen „Baustellen“ in Angriff nehmen zu können. Tausend Dank an alle Bienen-Retter, die für das Bienchen gespendet haben! 🐝

Hier ein Update von Bienes Familie (Trigger-Warnung: haltet die Taschentücher bereit.

„Das Bienchen hat die OP wunderbar überstanden, es geht ihr gut und sie kann seitdem viel mehr körperliche Nähe zulassen und vor allem genießen und auch selbst einfordern. Sie ist generell, seit sie die vielen Schmerzen nicht mehr ertragen muss, viel entspannter. Nicht entspannt, aber auf dem Weg dorthin, irgendwann mal entspannt zu sein. Die Körperwunden verheilen prima und auch der Hautpilz ist sichtbar auf dem Rückzug.

Treppen steigt sie wieder mühelos und endlich auch langsam Schritt für Schritt gehend und nicht hektisch hopsend. Runter tragen wir sie, das trauen wir ihr noch nicht zu, sie ist dafür einfach zu hektisch. Biene beginnt anzuzeigen, wenn sie raus muss und macht dann meist auch erst im Garten.  Wenn sie sich sehr freut oder hektisch wird, tröpfelt sie aber munter vor sich hin.

Wir genießen die Nähe, die Entspanntheit und das Vertrauen, das sie langsam aufbaut. Es gibt gute und nicht so gute Tage, aber die 1. beginnen zu dominieren und wir arbeiten uns von Stunde zu Stunde weiter. Dass die großen Schmerzen endlich von diesem kleinen Körper weg sind befreit sie sichtlich und Gott sei Dank scheint sie diese Erleichterung mit uns in Verbindung zu bringen.️ Ich kann sie mittlerweile problemlos verarzten, keine Fluchtversuche oder Angstattacken mehr dabei. Sogar ihr Zahnfleisch und die Zähne darf ich sauber machen ohne dass sie Schnappatmung und weit aufgerissene Augen kriegt. Die Süße ist zunehmend bereit, ein Teil unserer Familie zu werden, was uns wahnsinnig freut. Ihre innere Einsamkeit war manchmal wirklich schwer auszuhalten. Wachsam ist sie immer noch sehr. So braucht sie bestimmt 1/2 Minute, bevor sie endlich anfängt zu fressen, vorher schaut sie sich x Mal um, dass keiner ihr hinterrücks auflauert. Aber dann geht’s los.

So, das war ein langes Update. Riesen Entwicklungssprünge brauchen Text… Noch wedelt sie nicht mit dem Schwanz, gibt keine Geräusche von sich (außer im Traum und beim Gähnen) und Spielzeug oder Kaustangen sind für sie völlig unbekannt (schade, wäre prima für die Zahnpflege aber naja…). Aber sie beginnt uns anscheinend wirklich gern zu haben.

Liebe Grüße und vielen Dank für eure Unterstützung

Ach ja, und sie liegt nicht mehr nur in ihrem Bett. Seit der OP wandert sie eigentlich den ganzen Tag durchs Haus und sucht Anschluss. Das ist für uns so ungewohnt, dass wir immer denken sie muss Pipi und sie eilig in den Garten tragen . Das arme Ding . Langsam begreifen wir es, dass sie nur bei uns sein will, was hier vor Kurzem völlig undenkbar war 

Spendenaufruf für Biene

Seniorin Biene mit den Kulleraugen ist wirklich unser kleiner Unglücksrabe. In Russland lebte sie bei einer älteren Dame, die dann jedoch verstarb. Biene kam in Valentinas riesiges Tierheim mit 1.500 anderen Hunden und verstand die Welt nicht mehr. Fast ein Jahr lang musste sie auf ihr Zuhause in Deutschland warten und als sie endlich ausreisen durfte, wurde sie dort nach ein paar Tagen gleich wieder abgegeben. Zum Glück wurde Biene dann von einer lieben Pflegestelle aufgenommen, die sie aber erst einmal wieder richtig aufpäppeln musste, da sie Babesien hatte. Für diese Behandlung hatten wir damals schon einen Spendenaufruf gestartet, bei dem viele von euch gespendet haben.  Inzwischen ist Biene schon vor einer Weile  in ihr (Wirklich-)Für-immer-Zuhause umgezogen und – sie hätte es wohl selbst nicht für möglich gehalten – glücklich. Außer… dass ihre Zähne nun Ärger machen und sie dringend eine umfassende Zahnsanierung braucht. Die Kosten belaufen sich auf über 1.000€.  Und noch einmal möchten wir euch um Hilfe bitten! Bitte unterstützt uns dabei, Biene zu helfen, damit sie ihr neues Leben mit einem strahlenden Lächeln – und ohne Zahnschmerzen – genießen kann!

Bitte spendet an:

Konto der Hundehilfe-Russland

Commerzbank Filiale Aachen

IBAN: DE11 3904 0013 0123 5423 00

BIC: COBADEFFXXX

Betreff: Biene

Oder per Paypal:

info@hundehilfe-russland.de

Wir danken euch von Herzen! 

Unser neues Projekt – ein eigenes mobiles Kastrationszentrum

On the road – mit unserem eigenen Kastrationsmobil 
Man soll ja groß träumen… dann kann man alles schaffen, so heißt es. Und wir träumen jetzt mal groß. Unser Wunsch ist schon lange, in Russland eine mobile Kastrationsstation, bestehend aus einem Auto und einem zu einem Operationsraum umgebauten Anhänger/Bauwagen, anzuschaffen und zu betreiben, um vor Ort Kastrationsaktionen durchzuführen. Diese Kastrationsstation möchten wir je nach Bedarf an unseren Standorten in Kazan, Moskau, St. Petersburg, Dagestan und Vyborg einsetzen. Damit sind wir für Kastrationen nicht auf eine Tierklinik festgelegt, sondern können mit einem/r kooperierenden TierarztIn dort hin fahren, wo es gerade benötigt wird. So könnten wir auch auf dem Land, wo es keine Tierkliniken in der Nähe gibt, Kastrationen durchführen und gleichzeitig die Bevölkerung über die Notwendigkeit von Kastrationen der eigenen Haustiere aufklären. So eine mobile Kastrationsstation kostet 3.500€. Davon kostet die Anschaffung des Anhängers 2.000€ und die Einrichtung des Operationsraums 1.500€.
So, der Plan steht, jetzt heißt es, Werbung machen, Spenden sammeln und hart arbeiten, vielleicht geht unser Traum dann in Erfüllung! 
Bitte teilt hierfür unser Spendenprojekt auf Betterplace:
https://www.betterplace.org/de/projects/94305-unser-mobiles-kastrationszentrum


Oder spendet gerne direkt unter:
Konto der Hundehilfe-Russland

Commerzbank IBAN: DE11 3904 0013 0123 5423 00

BIC: COBADEFFXXX

Betreff: Mobiles Kastrationszentrum


Oder per Paypal: info@hundehilfe-russland.de

Tausend Dank! 

Weihnachtsgeschenke angekommen

Frohe Weihnachten! ❤
Wie wir wissen, feiern die Deutsch-Russen zweimal hintereinander Weihnachten. Das erste Mal im Dezember das deutsche Weihnachtsfest und das zweite Mal im Januar das russische Weihnachtsfest. In unserem Tierheim in Kazan feiert man inzwischen sogar dreimal Weihnachten im Jahr – das deutsche Fest, das russische Fest und die Bescherung, wenn die Geschenke aus Deutschland endlich ankommen!  Bei unserem letzten Transport konnten wir alle Geschenke unserer Weihnachtsbaumaktion im Gartencenter Crumbach nach Russland schaffen. Und die Hunde haben sich meeega gefreut! In diesem Sinne… tausend Dank an alle Weihnachtswichtel, die an dieser tollen Aktion beteiligt waren!