Kazan-News: Kitaprojekt

Kleine TierschützerInnen 💖

Und jetzt alle zusammen: …„AWWWW!!!

Ein Kazaner Kindergarten hat in Zusammenarbeit mit unserem Tierheim ein Tierschutzprojekt mit anschließender Futter-Sammelaktion gestartet. Unsere TierschützerInnen kooperieren inzwischen mit einigen Kazaner Kitas und Schulen, um den Kindern an Projekttagen das Thema Tierschutz näher zu bringen und ihnen den artgerechten Umgang mit Tieren zu zeigen. Oft kommen Schulklassen ins Tierheim und verwöhnen die Hunde mit Streicheleinheiten, Spielrunden und Leckerlis. Unsere Hunde lieben die kleinen Gäste! 

Vermittelte Welpen aus Dagestan

 Glückskinder 💖
Im Januar wurden sie in einem Keller gefunden, in dem Trümmer lagen und es sehr feucht war. Der Ort ist überhaupt nicht für Welpen geeignet, aber zumindest eine Art Zuflucht. Doch die Leute schlossen die Eingänge zum Keller mit Gittern, und die Welpen wurden erwachsen und konnten nach einer Weile einfach nicht mehr raus. Sie hatten Glück, dass die Ehrenamtliche sie rechtzeitig gefunden haben. Wir schlossen uns zusammen und die Rettungsaktion begann.
Die Welpen hatten noch einen langen Weg vor sich, aber es hat sich gelohnt. Zunächst reisten sie fast drei Tage von Machatschkala nach St. Petersburg. Sie lebten dort auf einer Pflegestelle, bis sie die Quarantäne und alle notwendigen Impfungen hinter sich hatten. Sechs von ihnen fuhren nun noch weiter – nach Deutschland!
Alle sechs Welpen sind in ihre neuen Familien gereist. Schaut nur, wie schön sie sind !!! Wir hoffen, dass sie ein langes und glückliches Leben vor sich haben!
Wir sind allen sehr dankbar, die an der Rettung der Welpen beteiligt waren. Alle haben zusammengearbeitet, um sie zu retten: Wir von der „Hundehilfe Russland – Verein für Tiere in Not e.V.”, unser Projektteam „Dagi Dog“ und das Zootaxi „Biryulev Animals“. Besonderer Dank geht an die Direktorin unserer Stiftung in St. Petersburg Svetlana Berezina und ihr Team, die die Welpen beherbergten, pflegten und sie für den Transport vorbereiteten. Und natürlich hätten wir es nicht ohne Ihre finanzielle Unterstützung geschafft. Die Rettung dieses Hundes ist unser gemeinsamer Erfolg und unsere gemeinsame Freude.

Matilda Update

Wir bedanken uns erst einmal ganz herzlich bei allen, die für Matildas Behandlung gespendet haben!  Ohne euch hätten wir das finanziell nicht stemmen können. 

Matilda geht es nach ihrer Gebärmutter-Entzündung schon viel besser und sie kann ihr neues Zuhause nun endlich so richtig genießen.

Ihre neue Menschen-Mama schreibt:

„Vielleicht kann man einfach schreiben, dass sie ihrem Namen alle Ehre macht (Deutsche Übersetzung von Mathilda ist: mächtige Heldin, starke Kämpferin). Wir danken unserer tollen Tierärztin Frau Dr. Wagner, ohne sie wäre sie wohl nicht mehr am Leben durch die Entzündung und dem Abzess am Gebärmutterstumpf. 

Mathilda ist eine Schmusebacke, sie kuschelt sich in die Herzen, sie ist einfach nur dankbar und alle lieben sie. In der Klinik und in der Praxis hat sie alle Herzen erobert.

Das Kuscheln liebt sie. Mathilda, bei uns auch „Mathi“ genannt, ist zu allen freundlich, beschützt aber auch ihr Zuhause. Wir werden immer von ihr geknuscht, selbst die Katze hat schon Küsschen bekommen. Wir sind sehr glücklich, dass Mathilda ein Familienmitglied von uns geworden ist. ❤

Dagi Dog aktueller Stand – März 2021

Dagi Dog News – Stand des Kastrationsprogramms 

Genau vier Wochen sind vergangen, seit unser Verein „Hundehilfe Russland“ beschlossen hat, ein Projekt zu organisieren, um den Tierschützern in Dagestan mit einem Kastrationsprojekt zu unterstützen und Straßentieren vor Ort zu helfen. Ziel des Kastrationsprojektes ist, die unkontrollierte Vermehrung der ohnehin schon riesigen Population von Straßentieren aufzuhalten. Wie wir bereits geschrieben haben, gibt es in Dagestan derzeit kein staatliches Tierheim. In Machatschkala gibt es nur eine Station für die Erfassung, Sterilisation und Impfung streunender Hunde. Doch auch diese Station kann der verheerenden Situation vor Ort nicht gerecht werden. Außerdem gibt es ein kleines privates Tierheim, das aus allen Nähten platzt und sich nur knapp mit eigenen Ressourcen über Wasser hält.

Katzen-Kastrationen 

Die Situation der Katzen ist noch schlimmer. Viele Ehrenamtliche und Menschen, die Mitleid mit streunenden Katzen haben, sterilisieren sie von ihrem eigenen Geld. Angesichts des Einkommensniveaus der Bevölkerung sind diese Menschen jedoch nicht in der Lage, das Problem allein zu lösen, da sie aus eigener Tasche einfach bei weitem nicht genügend Kastrationen bezahlen können, wie nötig wären.

Und hier haben wir uns entschlossen, zuerst zu helfen.

Wir haben unser Kastrationsprogramm für Katzen publik gemacht. Zuerst für Leute, die „ihre“ Straßenkatzenkatzen anmelden, selbst bringen und sich bereit erklären, sie nach der Operation für eine Weile zu Hause zu pflegen. Wenn die kastrierten Katzen wieder fit sind, werden sie zurückgesetzt. Die Anfrage ist enorm. In den ersten zehn Tagen wurden 40 Katzen kastriert und wir mussten aufgrund der riesigen Nachfrage sogar die Aufnahme von Katzen für den nächsten Monat pausieren. Das Telefon unseres Koordinators hat ständig geklingelt! Die Kastration einer Katze kostet nur 15 Euro. Und selbst so ein kleine Summe macht die Menschen vor Ort glücklich, da sie so viel bewirkt!

 Hunde-Kastrationen

Gleichzeitig wurde die Sterilisation von Hunden in einer anderen Klinik organisiert. Wir haben sechs Boxen für die Unterbringung von Hunden in der Zeit nach der OP gemietet. Wir erhalten Anfragen aus allen Bezirken, die Hunde zur Sterilisation zu bringen, die Leuten schicken uns Videos und Bilder. Alle wollen verhindern, dass immer mehr Welpen geboren werden. Es ist auch nicht immer möglich, Hunde alleine zu fangen, dann muss man auf professionelle Fänger zurückgreifen. Derzeit wurden 11 Hunde operiert. 

So auch sechs Hunde aus Khuschet.

Als wir vor zwei Wochen unser Projekt in den sozialen Netzwerken präsentierten, kontaktierte uns eine junge Frau, Victoria aus Khuschet, mit der Bitte um Hilfe bei der Kastration streunender Hunde.

Die Situation mit streunenden Hunden in diesem Vorort von Makhachkala ist seit langem schlimm. Victoria fütterte die Hunde, verstand aber, dass es bald viel mehr von ihnen geben würde, wenn nichts getan würde. Sie war sehr glücklich, als sie von unserem Projekt hörte. 

Wir kontaktierten sie und beschlossen, mit sechs Hunden zu beginnen. Wir haben einen Transport und einen Fänger dorthin geschickt. Alle Hunde sind jung, ungefähr ein Jahr alt. Vier Jungen und zwei Mädchen. Alle Hunde haben die OP gut überstanden. Sie werden in ein paar Tagen wieder freigesetzt.

Die Sterilisation eines Hundes kostet 50 Euro.

Kastrationen in einem privaten Tierheim

Der dritte Teil unseres Projekts besteht darin, die Hunde eines kleinen privaten Tierheims zu sterilisieren, das sich weit außerhalb der Stadt befindet. Asiat Gazibekova allein hat ungefähr 100 Hunde und 50 Katzen zu pflegen. Das Tierheim befindet sich sehr weit von der Landstraße entfernt, um die Tiere vor Menschen zu schützen, die nicht sehr gute Absichten haben. Die unbefestigte Straße, die von der Landstraße zum Tierheim führt, wird regelmäßig vom Regen weggespült. Um zum Tierheim zu fahren, mussten wir sogar spezielle Technik mieten, um die Straße zu stärken. Im Tierheim wurde ein Kastrationsraum eingerichtet, damit der Tierarzt direkt vor Ort arbeiten konnte. Derzeit wurden 17 Hunde kastriert. Es gibt noch 50 weitere Hunde, die in diesem Tierheim kastriert werden sollen. 

Ausblick

Eine unkastrierte Hündin oder Katze hat durchschnittlich zwei Würfe im Jahr, mit ca. Fünf bis zehn Welpen/Kitten pro Wurf. Ihre Kinder werden mit einem Jahr geschlechtsreif und setzen diesen Kreislauf fort. In einem Jahr können so drei Generationen von Straßentieren entstehen, die allesamt kein glückliches Leben führen. Viele von ihnen werden verhungern, überfahren, vergiftet. Nur eine Kastration kann das alles verhindern.

Die Kastration einer Katze kostet 15€. Die Kastration eines Hundes kostet 50€. 

Eine Kastration kann so viel Leid verhindern. Bitte unterstützen Sie uns dabei!

Spenden-und Patenaufruf Laiza

Welpe Laiza wurde angeschossen und braucht dringend Hilfe! ☹️

Liebe Freunde! Wir haben einen Notfall!

Im Rahmen unseres Kastrationsprojektes in Dagestan wollten wir einen Hund außerhalb der Stadt abholen. Und wir fanden dort entsetzt … auf einem Brachland einen kleinen hilflosen Welpen, der sich nicht von der Stelle rühren konnte. Die Hinterbeine waren vollständig gelähmt. Es gab eine große Wunde auf seinem Rücken, die bereits zu eitern begonnen hatte. Der Welpe war völlig erschöpft. Es sah so aus, als ob er mehrere Tage dort gelegen hätte. Es war unmöglich, ihn nicht mitzunehmen.

Mit dem Welpen fuhren wir sofort zum Arzt. Die Röntgenaufnahmen zeigten, dass die Ursache für die Lähmung der Hinterbeine eine Schusswunde einer Waffe war. Eine Bleikugel steckte in einem Muskel in der Nähe der Wirbelsäule. Und aufgrund der Tatsache, dass der Welpe mehrere Tage ohne Hilfe lag, begann das Absterben von Nervenenden und es begann sich ein Abszess zu entwickeln. Der Arzt äußerte auch einen Verdacht auf eine Bleivergiftung.

Man kann nur raten, wie viel Qual und Schmerz dieser Welpe erfahren musste. Es stellte sich heraus, dass der Welpe ein Mädchen ist, ungefähr 2 Monate alt. Wir nannten sie Laiza.

Der Arzt verschrieb Antibiotika, wagte es jedoch nicht, die Operation durchzuführen. Außerdem gibt es in Machatschkala kein Krankenhaus für Tiere. Daher wir haben entschieden Laiza mit dem Flugzeug nach Moskau fliegen zu lassen.

Jetzt befindet sich der Welpe in der Moskauer Klinik  “VetPoint”, rund um die Uhr unter Aufsicht des medizinischen Personals. Laiza braucht eine umfassende Untersuchung. Es wird eine Operation geplant, obwohl die Prognosen momentan enttäuschend sind und sie höchstwahrscheinlich behindert bleiben wird. Nach der Behandlung ist eine lange Rehabilitation erforderlich. Es ist sehr teuer und wir bitten Sie, uns bei der Bezahlung der Behandlung und Rehabilitation des Hundes zu helfen.

Laiza ist ein sehr mutiges und ruhiges Mädchen. Und sie kämpft sehr um ihr Leben. Wir alle wollen ihr auf jeden Fall dabei helfen!

Wir suchen dringend Patenschaften für Laiza für die Unterstützung bei der Bezahlung ihrer  Behandlung und Rehabilitationsphase bei einer speziellen Pflegestelle in Moskau.

Da wir wissen, dass die Chancen, einen behinderten Hund in Russland zu vermitteln, sehr gering sind, werden wir zu gegebener Zeit hier in Deutschland ein Zuhause für sie suchen.

Bitte spendet an:

Konto der Hundehilfe-Russland

Commerzbank Filiale Aachen

IBAN: DE11 3904 0013 0123 5423 00

BIC: COBADEFFXXX

Betreff: Laiza

Oder per Paypal:

info@hundehilfe-russland.de

Wenn Sie Laizas Pate werden möchten, dann schreiben Sie bitte eine Email an:

annemarie.meyer.hhr@t-online.de

Wir danken Ihnen von Herzen!  

2. Newsletter 2021

Lieber Unterstützer und Mitglieder der Hundehilfe Russland,

in diesem Jahr sind wir wie immer mit Vollgas unterwegs:

Dagestan

Unser neues Tierschutzprojekt DAGI DOG in Dagestan hat nun eine Facebookseite, auf der wir über alle Neuigkeiten des Projektes berichten.

On the road – mit unserem eigenen Kastrationsmobil

Man soll ja groß träumen… dann kann man alles schaffen, so heißt es. Und wir träumen jetzt mal groß. Unser Wunsch ist, für die vielen geplanten Kastrationen in Dagestan, speziell Machatschkala, eine mobile Kastrationsstation anzuschaffen. Damit sind wir für die Kastrationen nicht auf unser Haus festgelegt, sondern können mit dem Tierarzt dort hin fahren, wo es gerade benötigt wird. So könnten wir auch auf dem Land, wo es keine Tierkliniken in der Nähe gibt, Kastrationen durchführen und gleichzeitig die Bevölkerung über die Notwendigkeit von Kastrationen der eigenen Haustiere aufklären. So eine mobile Kastrationsstation kostet rund 3.500€.

So, der Plan steht, jetzt heißt es, Werbung machen, Spenden sammeln und hart arbeiten, vielleicht geht unser Traum dann in Erfüllung! 

Also bitte teilt diesen Beitrag! Und schaut mal bei unserem Betterplace-Projekt für Dagestan und das Kastrationsmobil vorbei! Wir freuen uns sehr über Spenden!

https://www.betterplace.org/de/projects/90582-dagi-dog-tierschutzprogramm-in-dagestan

Kastration Nummer 3 – Assol ️

Dank einer unserer tollen Kastrationspatinnen konnte die nächste Kastration durchgeführt werden. Die Hündin heißt Assol und ist eine echte Knutschkugel.  Da eins ihrer Hinterbeine verletzt ist, wird sie erstmal bei uns bleiben und tierärztlich versorgt. Sie hat sogar schon ein Zuhause in Russland gefunden, in das sie später ziehen kann. Alles Gute, Assol! 

Kazan 

Notfall Ayda ️

Ansonsten haben die TierschützerInnen alle Hände voll zu tun mit einem neuen Notfall. Die Straßenhündin Ayda, die seit langem an einer betreuten Futterstelle lebt wurde von einem Hunderudel böse zerbissen. Sie muss mehrmals täglich neu bandagiert werden und braucht Windeln. Wir hoffen sehr, dass sie durchkommt. 

Informationen zur Quarantänestation 

Da in Kazan noch tiefster russischer Winter herrscht, konnten wir noch nicht mit dem Bau der Quarantänestation beginnen. Hier aber schon einmal ein paar Skizzen.

Optisch wird die Quarantänestation dem bereits fertiggestellten Invalidenhaus für kranke und behinderte Tiere ähneln.

Der Grundriss für die Quarantänestation sieht wie folgt aus:

Deutschland

Wir sind im Regiomagazin! ️

In der Märzausgabe des Regiomagazins könnt ihr einen interessanten Artikel über unseren Verein lesen. Wir freuen uns sehr über diese Möglichkeit, über unsere Arbeit aufzuklären und ein bisschen Werbung für unseren Verein zu machen. Auf dem Cover seht ihr unseren Vorstand Anna Riese mit der russischen Hündin Sandy von unserem anderen Vorstand Natalia Gracheva. 

Hier geht es zur kompletten kostenlosen Märzausgabe:

https://www.ewv.de/fileadmin/uploads/Dokumente/privatkunden/regiomagazin/regiomagazin/regiomagazin_1_2021.pdf

Ein neuer Transport 

Am 24. Januar fand ein Transport nach Deutschland statt. Wir freuen uns sehr für die Mäuse! Alles Gute, ihr Süßen, und ein schönes Leben in eurem Für-immer-Zuhause!

Vielen Dank für Eure Hilfe und Unterstützung, egal in welcher Form. Bei Fragen zu einem der Projekte, könnt ihr uns natürlich jederzeit schreiben.

Herzliche Grüße

Euer Team der Hundehilfe Russland

Spendenkonto:

Hundehilfe-Russland

IBAN: DE11 3904 0013 0123 5423 00

BIC: COBADEFFXXX

PS: Wenn Sie in Zukunft keinen Newsletter mehr erhalten möchten, bitte eine kurze Mitteilung an info@hundehilfe-russland.de

Unser Verein arbeitet rein ehrenamtlich und ist beim Registergericht Aachen unter Vereinsregister 4723 eingetragen. Wir besitzen die Erlaubnis nach §11 nach dem Tierschutzgesetz (TierSchG) und sind als gemeinnützige Organisation anerkannt.

Nachruf für Curtis

Wir sind unglaublich traurig, dass Curtis gestorben ist. Seine Zeit in seinem Zuhause war viel zu kurz. Aber er wusste, wie es sich anfühlt, geliebt zu werden. 
Ein Nachruf von seiner Menschen-Mama:
„Du hast gerade einen Hund verloren, möchtest du wirklich gleich wieder einen?“„Du hast doch keine Chance, gegen so viele tolle Familien“ Worte, die ich mir dachte bevor ich meine Bewerbung für Curtis einreichte. „Ist es wirklich das richtige? Das, was du willst?“ Ja. Curtis war etwas besonderes, das wusste ich schon als ich sein Foto das erste mal sah. Ich bin in der engeren Auswahl? Wow. Ich konnte es kaum fassen. Hatte ich doch eine Chance? Ja. 20.06.20 – der Tag. Berlin, es war kalt. Ich war bei überglücklich, denn Curtis stand wirklich vor mir, ich hatte es wirklich geschafft.Aller Anfang ist schwer & Curtis machte diesem Sprichwort wirklich alle Ehre. Ich war oft verzweifelt, traurig, doch hatte nie aufgegeben. „Du hast es geschafft, du ihn bekommen, kein anderer, du.“ Dann, unsere erste Europareise, Muscheln am Belgischen Meer, Käse in den Niederladen. Oh was hat er Käse geliebt. Er jagte Tauben in Bremen am Hafen und klaute mein Fischbrötchen an der Ostsee. Wir wanderten in den Bergen und kuschelten Kühe in Österreich. Ich war glücklich. Doch es wäre kein Nachtrag, wenn nichts schlimmes passiert wäre. Eines Tages brachte Curtis mich mit dem Schlitten auf Arbeit, es war ein komischer Tag, viel los trotz der Schneemassen von knapp einem Meter. Ich wusste nicht, dass ich ihn nie wieder sehen würde. Er starb an einer Überdosis Schneckenkorn während meine beste Freundin ihn in seiner Obhut hatte, wie fast immer wenn ich arbeiten war. „Ich habe schon einen Hund verloren, bitte lass mich Curtis nicht auch noch verlieren“ waren die letzten Worte, die er unter Schmerzmittel und Infusion mitbekam. Ich möchte keinen beschuldigen, ich möchte warnen, nicht nur Hunde sterben daran, sondern auch Igel, Katzen und andere unschuldige Tiere. Curtis war nicht der einzige. Lieber Curtis, ich wünsche mir, dass wir uns Wiedersehen. Irgendwann am Ende des Regenbogens stehst du da und tust, als wärst du nie weggewesen. Es gibt Käse und alles was dein Herz begehrt. Irgendwann sind wir wieder vereint und bis dahin, wirst du in meinem Herzen auf mich warten. ❤

Spendenaufruf für Matilda und Biene

Wie viel Pech kann ein Hund eigentlich haben? Matilda überlebte schwanger einen Brand, bekam mit schlimmen Brandverletzungen 11 Welpen und konnte nun endlich in ihr Für-immer-Zuhause nach Deutschland ausreisen, nur um aufgrund einer in Russland schlecht durchgeführten Kastration eine Entzündung des Gebärmutterstumpfes zu bekommen.  Seniorin Biene lebte in Russland bei einer älteren Dame, kam nach deren Tod in das riesige 1500-Hunde-Tierheim in Moskau, wo sie überhaupt nicht klar kam. Sie wartete fast ein Jahr auf ein Zuhause, musste ihr neues Zuhause in Deutschland direkt wieder verlassen und bekam auf ihrer Pflegestelle einen Zusammenbruch – Diagnose: Babesien und akuter Vitaminmangel. 
Beide Hündinnen mussten lange in der Tierklinik behandelt werden. Inzwischen geht es ihnen schon besser. Matilda durfte endlich in IHR Zuhause und Biene zurück auf ihre liebevolle Pflegestelle. Dennoch muss ihre Behandlung noch für einige Zeit fortgeführt werden. Die Kosten für beide belaufen sich auf 4120€. Puh, da mussten wir erstmal tief durchatmen.  Natürlich bezahlen wir für beide Mäuse die komplette Behandlung, aber wir brauchen dafür dringend Unterstützung! Es wäre toll, wenn ihr uns dabei helfen würdet! 
Bitte spendet an:

Konto der Hundehilfe-Russland

Commerzbank Filiale Aachen

IBAN: DE11 3904 0013 0123 5423 00

BIC: COBADEFFXXX

Betreff: Matilda und Biene


Oder per Paypal: info@hundehilfe-russland.de


Wir danken euch von Herzen! 

Kazan: Informationen zur Quarantänestation

Da in Kazan noch tiefster russischer Winter herrscht, konnten wir noch nicht mit dem Bau der Quarantänestation beginnen. Hier aber schon einmal ein paar Skizzen.

Optisch wird die Quarantänestation dem bereits fertig gestellten Invalidenhaus für kranke und behinderte Tiere ähneln.

Der Grundriss für die Quarantänestation sieht wie folgt aus:

Wir beginnen mit dem Bau, sobald das Wetter es zulässt.