Spendenaufruf für Moskau + die anderen Tierheime

Ihr Lieben, wir wissen gerade gar nicht, wo wir anfangen sollen. Jedes unserer russischen Tierheime rudert im Moment. Moskau hat kein Futter mehr und ein Großteil der Hunde lebt in unüberdachten Volieren ohne Schutz vor der Sonne im heißen russischen Sommer (an den Winter wagen wir noch gar nicht zu denken). Dagestan wird mit neuen Welpen auf den Straßen überschwemmt. Wolgograd versucht die Volieren fertig zu bauen und ist eine einzige Baustelle. St. Petersburg hat auch kein Futter mehr. In der Mutter-Kind-Station in Kazan werden täglich ganze Würfe von Welpen abgegeben. Und sie alle brauchen Hilfe.

Wir haben uns für einen Spendenaufruf für Moskau entschieden – wieder einmal. Aber dort sitzen gerade einfach mal 2.500 (!) Hunde ohne Futter. *(Weitere Infos zu Moskau lest ihr weiter unten) Aber ihr habt bestimmt Verständnis dafür, dass wir auch den anderen Tierheimen von den Spenden etwas abgeben. 

Bitte spendet unter dem Betreff „Nothilfe“ an unser Vereinskonto oder über Paypal. Der Hauptanteil geht an Moskau. Den Rest werden wir gerecht unter den anderen Tierheimen aufteilen. Natürlich erhaltet ihr schnellstmöglich ein Update, wie genau wir eure Spenden aufgeteilt haben. 

Tausend Dank von all den hungrigen Mäulern! 🐶💋🐶💋🐶💋

Bitte spendet an:

Konto der Hundehilfe-Russland

Commerzbank Filiale Aachen

IBAN: DE11 3904 0013 0123 5423 00

BIC: COBADEFFXXX

Betreff: Nothilfe

Oder per Paypal:

info@hundehilfe-russland.de

*MOSKAU (siehe Fotos!)

Im Moskauer Tierheim leben inzwischen über 2.500 Hunde. Wir geben so oft wir möglich eine Futterlieferung an das Tierheim in Auftrag bei einem Lieferanten unseres Vertrauens. Das reicht aber bei weitem nicht aus. Seit der Katastrophe mit dem mit Rattengift verunreinigten Futter Anfang des Jahres (dieses Futter hatte nichts mit „unserem“ Futtermittelhersteller zu tun) hat das Tierheim begonnen, zusätzlich selbst Hundefutter herzustellen und konnte schon einige Geräte dafür anschaffen. Aber natürlich müssen dafür auch die Zutaten eingekauft werden. Bei der riesigen Anzahl der Hunde sind das dementsprechend auch riesige Mengen an Zutaten. 

Des Weiteren bemühen sich unsere Tierschützerinnen seit langem die Volieren zu überdachen, was nun endlich auch in Angriff genommen werden konnte. Bisher saßen die Hunde dort bei Sommersonne und winterlichem Schnee unter freiem Himmel. Alle Volieren zu überdachen ist finanziell nicht möglich. Aber wenigstens konnte dies bei einigen passieren und die anderen wurden mit Netzen überspannt, auf die man dann Decken legen kann, um Schatten zu spenden.